03.03.2022
Das anfängliche Stillen
Ihr Lieben, ich möchte euch noch was zum Stillem erzählen. Viele frisch gebackene Mamis sitzen auf einmal da und sind erschrocken, dass Stillen nicht einfach so von alleine funktioniert und haben sich das ganz anders vorgestellt, viel einfacher.
Leider ist das Thema Stillen, wie ich finde, ein weiteres tot geschwiegenes Thema. Natürlich ist Stillen eine tolle, entspannte, intime und bequeme Sache, aber auch das, muss man sich mit seinem kleinem Baby erarbeiten. Es gibt natürlich immer wieder Ausnahmefrauen, wo einfach alles passt und es keinerlei Probleme gibt, aber das sind die Ausnahmen. Eure Brustwarzen müssen sich erst dran gewöhnen. Die kleinen Mäuse müssen erstmal lernen den Mund weit genug auf zumachen und richtig zu saugen. Es stehen so viele Faktoren im Raum, die zusammen spielen müssen, damit alles harmoniert und gut klappt. Aber eine Sache lasst euch gesagt sein. JEDE Frau kann stillen, wenn sie das möchte. Es sind nur 2% aller Frauen, die anatomisch nicht stillen können. Es brauch halt manchmal Geduld und Ausdauer. Doch wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Und das sage ich euch, aus meiner persönlichen Erfahrung, wie ihr vielleicht schon zuvor gelesen habt auf meiner Seite.
Manche Frauen haben nicht so viel Milch. Es hilft immer wieder die Milchproduktion anzuregen. Zum Beispiel hilft Malzbier oder das Baby immer wieder anzulegen. Es braucht Zeit bis sich alles einspielt. Es dauert auch ein paar Tage nach der Geburt, bis der Milcheinschuss kommt. Man fühlt sich dabei nicht immer gut und die Milch kommt einfach eingeschossen ohne Kontrolle und man hat vielleicht das Gefühl, dass die Brüste bald platzen und super heiß sind, aber gute Nachrichten. Wenn der Milcheinschuss einmal da ist , dauert es ihn der Regel 2-3 Tage bis sich die Milchproduktion eingespielt hat und dann wird es einfacher. Die Milch wird nun genau auf das Baby angepasst. Das dauert aber meist die ersten zwölf Wochen. Der Körper produziert dann ganz gezielt die genaue Menge Milch für das Baby. Trinkt also das Baby viel, wird auch viel nach produziert. Trinkt es dann etwas weniger, wird weniger nach produziert. So ist garantiert, dass euer kleiner Schatz, immer genug Milch bekommt. Das Szenario, dass es keine Milch mehr gibt, gibt es nicht. Es wird irgendwann schwieriger für die Babys, was raus zu bekommen, aber es wird immer was kommen.
Andersrum gibt es auch Frauen, die mit sehr viel Milch kämpfen (wie ich). Oft sind die Frauen mit vielen Milchstaus geplagt. Oder erleiden Brustentzündungen mit Fiber einhergehend. Daher ist es wichtig, die Brust viel auszustreichen und eventuell auch regelmäßig, zusätzlich zum Stillen, abzupumpen, um schlimmeres zu vermeiden. Eventuell hilft es auch einen Pfefferminztee zu trinken. Doch bitte schaut immer wie euer Körper darauf reagiert. Bei mir reagiert der Körper stark auf kleine Unterstützer und die Milch wurde entweder direkt reduziert oder stark vermengt. Aber auch bei zu viel Milch ist es wichtig euer Baby immer wieder anzulegen und trinken zu lassen. Die Milchproduktion wird auch hier reguliert und passt sich auf das Baby an. Ich habe provisorisch, um Milchstaus zu verhindern, MAM Biotic genommen und meine Brüste regelmäßig gekühlt. Bei einem Stau oder Entzündungen kann man Quarkwickel für die Brüste machen.
Es ist außerdem normal, dass eure Brustwarzen wund werden können und ihr anfänglich Scherzen beim Stillen bekommt. Die Brustwarzen müssen sich erst daran gewöhnen. Die meisten Babys müssen das Saugen/Trinken an der Brust erst erlernen. Ein Problem kann zum Beispiel sein, dass sie den Mund noch nicht weit genug aufbekommen und den Nippel nicht komplett in ihren Mund bekommen. Es kann aber auch sein, dass das Lippenbändchen zu kurz ist. Das alles kann man mit seiner Hebamme besprechen und abklären lassen. Habt ihr dabei zu starke Schmerzen, gibt es die Möglichkeit zu kühlen, Salben rauf zu machen, Stillhütchen anfänglich zu benutzen oder auch die erste Milch für zwei, drei Minuten abzupumpen. Sind eure Brustwarzen sehr beschädigt, dann rate ich euch zu Silberhütchen. Diese bewirken wirklich wunder und sind jedes Geld wert. Macht einen kleine Schuss Muttermilch in das Hütchen und packt sie auf eure Brüste. Wer zusätzlich weitere Unterstützung brauch, kann seine Hebamme nach einer Lasertherapie fragen. Es gibt ein paar
28.08.2022
Sorry ihr Lieben
Ich muss mich bei euch entschuldigen. Ich war so lange weg. Es ist so viel passiert bei uns. Aber jetzt werd ich euch erstmal auf den neusten Stand bringen.
Ich bin erneut schwanger geworden. Unser Sonnenschein hat am 30.01.2022 das Licht der Welt erblickt.
Wir haben am 17.07.2021 geheiratet.
Alles zu meiner Schwanger, Geburt etc findet ihr ihr oben Punkt ‚Über mich‘.
Unser Sonnenschein ist nun 7 Monate alt und wir haben schon eine Menge erlebt. Was mir auf´n Herzen liegt, ist die Erkrankung RS Virus. Ich möchte euch gern zum RS Virus aufklären und euch meine Geschichte dazu erzählen.
Ich werde außerdem noch in den nächsten Tagen etwas zum Impfen berichten. Ihr findet dann den Artikel in meinem Blog.
RS Virus
Dieser Virus löst eine Atemwegserkrankung aus. Gefährlich ist dieser eigentlich nur bei Frühchen bzw Neugeborene. Umso älter die Kinder sind, um so weniger schlimm ist der Virus. Erwachsene bemerken ihn teilweise nicht mal. Es gibt sogar Impfungen gegen diese Erkrankung. Aber diese werden nur vom Arzt angesprochen, wenn man ein Frühchen bekommen hat. Bei uns hat dieser Virus leider heftigst zugeschlagen. Ich hätte mir gewünscht, wir wären dagegen geimpft gewesen. Normalerweise ist dieser Virus in der kalten Jahreszeit vertreten aber durch Corona hat er sich in die warme Jahreszeit verschoben. Neal erkrankte mit 5 Monaten an dieser Erkrankung und bekam eine starke Bronchitis, so stark, dass seine Atemwege komplett zu waren und er keine Luft mehr bekommen hatte. Wir mussten schließlich ins Krankenhaus, weil seine Sauerstoffsättigung zu schlecht war. Er bekam Kortison, um die Atemwege wieder frei zu machen. Er bekam zusätzlich Infusionen, Sauerstoff und Inhalationen. Ganze zehn Tage waren wir isoliert im Krankenzimmer. Er hing die ganze Zeit an Geräten, die piepten und laut waren. Es war eine wirklich grausame Zeit. Ihn so zu sehen, hatte mir das Herz zerrissen. Ich konnte einfach nichts tun, außer für ihn da zu sein und ihm Liebe und Halt zu geben. Ich musste stark vor ihm sein, obwohl mir nur nach heulen zu mute war.
Der Virus kann ganz harmlos verlaufen. Aber eben auch einen schweren Verlauf mit sich bringen. Also scheut euch bitte nicht zum Arzt zu gehen, wenn ihr euch nicht sicher seid. Gerade wenn ihr Mäuse unter sechs Monaten habt. Wenn sie nach Luft ringen und blass sind, eventuell sogar Fiber haben mit Schnupfen und Husten. Dann fragt einfach nach, ob sie auf den RS Virus testen können. Dieser Virus ist stark ansteckend. Ihr könnt also auch die anderen Kinder schützen, wenn ihr rechtzeitig bescheid wisst und eure Kinder zu Hause lasst.
10.02.2021
Kitaplatz – was ein Drama
Die ewige Sucherei und Warterei wegen eines Kitaplatzes. Wer kennt es nicht? Man muss sich schon während der Schwangerschaft bewusst werden, in welche Kita das kleine Mäuschen gehen soll. Für uns stand damals fest, dass wir Bella auf jeden Fall in eine bilinguale Kita schicken wollen. Naja… träumen darf ja jeder.

Schnell wurde uns bewusst, dass bei der Vergabe eines Kitaplatzes nicht viel mit zu reden hatten. Es stürmten lauter Absagen in mein E-Mailfach rein. So war nun ziemlich schnell klar, das eine bilinguale Kita nur noch in unseren Träumen existierte. Also hab ich Bella, für Kitaplätze in unserer Umgebung, blind beworben, da ja Corona auf der Tagesordnung ganz oben stand und man keine Kita besichtigen durfte. Ich habe viele Nachrichten bekommen, dass weniger Kinder aufgenommen werden können als zuvor. Ich telefonierte also circa 15 Kitas wöchentlich hinter her. Man muss ja schließlich in Erinnerung bleiben. Nie konnte mir einer eine wirkliche Auskunft geben. Man wurde ständig vertröstet. Meine Hoffnung, einen Kitaplatz zu bekommen, war also hinüber. Plötzlich erhielt ich einen Anruf, den ich aber verpasst hatte, weil ich mit Bella spazieren war. Ich schaute auf mein Handy und wählte sofort die Nummer zurück. Und da war sie auf einmal …. die ZUSAGE für einen Kitaplatz. Ich war so froh über diese Nachricht. Es war sogar eine Kita, die ich für Bella bevorzugt hatte. Meine Freude war so riesig in dem Moment, dass ich am liebsten bei jedem an der Haustür geklingelt hätte, um mich allen mitteilen zu können. Ich konnte es noch gar nicht glauben bis wir heute (10.02.2021) den Vertrag in den Händen gehalten haben, um unterschreiben zu können! Das lange warten und bangen hatte sich nun positiv ausgezahlt und alles hat sich zum guten gewendet und wir könnenden endlich aufatmen und bis zum Beginn voller Vorfreude sein. Liebe Mama’s und natürlich auch Papa’s bleibt bitte ruhig und verzweifelt nicht sofort. Glaubt fest an eine Zusage und bleibt weiterhin stets positiv. Denn dann werdet ihr sicherlich auch einen Kitaplatz bekommen. In dem Falle ist Geduld die beste Lösung.
Babytragen – Welche passt zu uns ?
16.11.2021
Rund um die Windel
01.11.2020
Aktuelle Stoffe für den Herbst/Winter


Was brauch man wirklich für eine Erstausstattung?
Das ist ein wirklich spannendes Thema. Wir waren ja bei dem Thema Übereltern.
Viele Eltern fangen an, im übrigen auch wir, ein Kinderzimmer einzurichten. Ob man das wirklich braucht? Nach meinen Erfahrungen braucht man es nicht. Aber die Psyche der Menschheit und der vor allem frisch gebackenen Eltern möchten natürlich ein perfektes kleines Nestchen für den Neuankömmling herrichten. Wir wussten beide, dass wir es vermutlich nicht brauchen werden, dennoch wollten wir unserer Tochter das schönste Zimmer einkaufen und einrichten. Bei unserer Geburtsvorbereitung waren wir die einzigen mit fertigen Kinderzimmer. Alle anderen hatten kaum was bis gar nichts.
Sind wir mal ehrlich. Man braucht einfach nicht viel für so ein Mäuschen. Wenn ihr diese Liste beherzt abhacken könnt, seid ihr bestens vorbereitet.
- Unzählige Bodys (je nach Jahreszeit mehr lang- oder kurzärmlige) – für Väter: Wenn ihr welche zum wickeln nehmt, müsst ihr sie nicht übern Kopf ziehen. Das macht vieles einfacher.
- Strumpfhosen (so braucht man keine Socken)
- ein paar Pullover /langarm Shirts (je nach Jahreszeit)
- viele Spucktücher
- ein Haufen Windeln, Feuchttücher oder Einmal Waschlappen
- Calendula Creme für den Windelbereich
- eine kleine Wanne zum baden und Thermometer (gibts auch bei Ikea)
- ein Handtuch für euer Mäuschen
- evtl Nuckel (hier müsst ihr ausprobieren, welchen euer Schatz am liebsten hat) und Trinkflasche (die von Avent hat einen guten Hals, die ich sehr empfehlen kann) evtll auch Pre Nahrung (ich empfehle von Hipp Pre Combiotik)
- einen Kleiderschrank (Tipp: wir haben einen Pax Kleiderschrank von Ikea. In den üblichen Kinderzimmerausstattungen sind diese immer nur sehr klein. Da kauft man dann nach kürzester Zeit gleich wieder einen.)
- Wickelkommode und Wärmestrahler (unsere Wickelkommode ist auch von Ikea. Die kann man umbauen zum Tisch oder auch Regal. Ist wieder super praktisch, um nicht ständig neue Sachen kaufen zu müssen.)
- lasst euch vom K-Arzt eine Milchpumpe verschreiben
- Kinderwagen (geht auch hier frühzeitig schauen, manche haben eine sehr lange Lieferzeit)
- Babytrage (auch hier müsst ihr schauen in welcher Trage sich euer Mäuschen am wohlsten fühlt… wir haben eine von Ergobaby – siehe Video)
- Beistellbett (wir haben auch ein Kinderbett brauchen es aber nicht, weil sie bei uns mit im Bett schläft und an unserem Bett dran ist das Beistelltbett fest gemacht.)
- Schlafsäcke , je nach Jahreszeit dick oder dünn (ich empfehle 2-3 zu kaufen)
- Stilllampe (gibts bei DM, die ist super)
- für euch MAMAs: riesen Einlagen und Netzschlüpfer für die ersten Wochen
Wenn ihr eine Wunschklinik wollt, solltet ihr euch frühzeitig darum kümmern!!!! Ich war im DRK Westend. Wenn man sich da im vierten Monat meldet, ist es schon zu spät. Überlegt euch gut, wo ihr entbinden wollt, denn das ist wirklich wichtig, dass ihr mit guten Gewissen dort hinfahren könnt!!
Hebammen sind leider auch rar. Also bemüht euch auch da, schnellst möglich eine zu finden. Und wenn ihr nicht zufrieden seid mit eurer Hebamme, dann wechselt nochmal. Ich habe es auch gemacht und dass war dass beste was mir passieren konnte. Ich liebe meine Hebamme und würde sie nicht mehr eintauschen wollen gegen eine andere!
Ich hoffe, ich habe nichts vergessen. Falls doch, schreibt doch gern einen Beitrag dazu.
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